4:00, der Wecker läutet, bereits jetzt war mir klar, dass ein anstrengender Tag auf mich wartete. Leider war mir auch klar, dass er nur auf mich wartete, ich konnte gestern niemanden für die Tour gewinnen und frühstückte alleine. Noch in der Dunkelheit ging es die Langlaufloipe von Pfleders in Richtung Lazins. Bald darauf begann es zu dämmern und als ich vor dem ersten Steilaufschwung stand, strahlte mein Ziel bereits im Sonnenschein. Der Wind hatte den Schnee im ersten Abschnitt zu einem kompakten Panzer werden lassen, weshalb ich zunächst mit Harscheisen und als es steiler wurde sogar zu Fuß unterwegs war. Als es wieder abflachte begrüßte mich die Sonne mit ihren angenehm wärmenden Strahlen. Eine teils bereits etwas aufgeweichte, jedoch großteils harschige Schneedecke geleitete mich unter dem Felsband der Ostflanke vorbei zum Einstieg in die Nordostflanke. Bei den Touren der letzten Tage hatte ich bereits viele Blicke auf diesen Wandteil geworfen und drei Schneebänder entdeckt, welche mich scheinbar ohne Felsberührung hinauf führen sollten. Beim Aufstieg entschied ich mich für das oberste Schneeband, da ich dort am wenigsten unangenehmen Quergang erwartete. Im Nachhinein wäre es jedoch klüger gewesen, das mittlere Band zu nehmen, da ich beim oberen doch einige Male mühsame Felsberührungen hatte. Egal, nach viel schnaufen und schwitzen gelangte ich in flacheres Gelände, legte die Schi an und stand bald über der Nordostflanke mit einem traumhaften Blick auf den Langtaler Ferner. Ich erkannte eine Schitourenspur zum Einstieg des Ostgrates und hoffte, dass ich mir zumindest die paar Höhenmeter Spurarbeit ersparte. Beim Schidepot angekommen musste ich jedoch feststellen, dass die Spuren nicht hinauf führten. Was solls, noch einen Müsliriegel eingeworfen und schon ging die Stapferei von neuem los. Der Grat führte relativ viel Schnee und ich kam im allgemeinen gut voran, ein paar einfache, kombinierte Stellen und ein wenig Schneegewühle später stand ich endlich am Gipfel.
Das Gipfelfoto lässt vermuten, dass ich etwas erschöpft war dort oben. Wieso sonst hätte ich das Gipfelkreuz abschneiden sollen ;-). Ich hatte noch reichlich Zeit und gönnte mir eine ausgiebige Pause bei Sonnenschein und Windstille. Akkus aufgetankt, genialen Rundblick fertig genossen und Jause eingepackt - es konnte wieder los gehn. Den Grat zum Schidepot ließ ich bald hinter mir und stand höchst konzentriert vor der Einfahrt in die Nordostflanke. Der Schnee war perfekt für die Abfahrt, weich zu fahren und trotzdem bröselte kaum etwas mit. Ich entschied mich für das untere Schneeband und so stand ich nach einigen gekonnten Rinnensprüngen leider mitten in den Felsen. Also nochmals Schi auf den Rucksack und nach ein paar leichten Klettermetern und einer guten Position zum Schi anschnallen wedelte ich die restliche Nordostflanke hinab. Im leichten Gelände angekommen war ich froh, das Gröbste hinter mir zu haben, jetzt lagen nur mehr ein paar Höhenmeter Bruchharsch vor mir. Wie es halt so ist wenn man im leichteren Gelände kraftsparend und nicht mehr ganz so hoch konzentriert unterwegs ist, fädelte ich noch einmal im Bruchharsch ein und verstreute meine beiden Schi in der Landschaft. Einen erwischte ich noch schnell genug, den zweiten jedoch sammelte ich einige Höhenmeter tiefer ein. Leider kannte dieser Schi die Abfahrtsroute nicht und war in das falsche Kar abgebogen. Also war nochmal Auffellen und Zusatzhöhenmeter sammeln angesagt. Zu dem Zeitpunkt war ich jedoch schon so entspannt, dass mir das alles egal war. Die letzte Steilstufe hinab trug mich diese Gleichgültigkeit wie auf Wolken und auf der abschließenden Langlaufloipe zum Parkplatz hinaus wurde ich immer noch von ihr beflügelt. So nahm eine anstrengende, lange, teils anspruchsvolle und jedenfalls traumhaft schöne Schitour ein entspanntes Ende. Noch ein Tipp für zukünftige Begeher: nehmt das mittlere Schneeband.
Mittwoch, 12. März 2014
Hochwilde
Labels:
Bergsteigen,
Schitour
Standort:
Sölden, Austria
Dienstag, 11. März 2014
Kolbenspitze
Dritter Tag in der Schitourenwoche und das dritte Nordkar stand am Programm. Heute ging es zu Siebt von Außerhütt Richtung Kolbenspitze. Wir hatten zwar wieder eine Alm, die Varmazonalm, und ein anschließendes Flachstück vor uns, denn noch war diese Tour anders als die letzten Beiden. Wir begannen den Aufstieg entlang einer gemütlichen Forststraße und querten am Ende dieser in das Kar hinein. Eigentlich hätten dort Almhütten sein sollen, diese waren aber kaum zu sehen, weil sie zu tief unter Schnee begraben waren. Das Flachstück nach der Alm war wesentlich weniger flach als die letzten Tage und direkt danach kam ein Steilaufschwung orographisch rechts des sogenannten Kanonenrohres. Nach diesem Aufschwung ging es wieder deutlich flacher weiter bevor es zum Abschluss wieder etwas steiler wurde.
Am Gipfel wurden wir mit einem traumhaften Rundblick belohnt, denn es war wieder mal keine einzige Wolke am Horizont zu sehen und kaum ein Lüftlein zu spüren. Wir jausneten, wie schon die letzten Tage, gut und ausgiebig und so ging es gestärkt talwärts. Wir hatten uns wieder Mal eine Abfahrtsvariante erkundschaftet und heute fuhren nur zwei rundherum und fünf wollten die ausgesuchte Rinne testen. Nachdem Heiko einen unbeabsichtigten Hechtsprung in eine Rinne etwas weiter östlich hinlegte, Flo seine Sachen zusammen sammelte und Mathias auch dort abfuhr, blieben nur Hans und ich als Aspiranten für die eigentlich gedachte Rinne. Sie war schmaler als gedacht, aber die Schi passten noch quer hinein und so stürzten wir uns mit gekonntem Rinnensprung hinab. Weiter unten wartete noch auf alle das Kanonenrohr, welches seinem Namen gerecht wurde. Ich fühlte mich tatsächlich ein wenig wie eine Kanonenkugel die abwärts rollte. Am Ende spuckte sie uns wieder aus und wir fuhren bei den kaum erkennbaren Hütten der Varmazolalm vorbei nach Unterwald. Der nach wie vor schöne Pulverschnee in der Höhe wurde heute mit einem netten Firnhang zum Abschluss garniert.
Am Gipfel wurden wir mit einem traumhaften Rundblick belohnt, denn es war wieder mal keine einzige Wolke am Horizont zu sehen und kaum ein Lüftlein zu spüren. Wir jausneten, wie schon die letzten Tage, gut und ausgiebig und so ging es gestärkt talwärts. Wir hatten uns wieder Mal eine Abfahrtsvariante erkundschaftet und heute fuhren nur zwei rundherum und fünf wollten die ausgesuchte Rinne testen. Nachdem Heiko einen unbeabsichtigten Hechtsprung in eine Rinne etwas weiter östlich hinlegte, Flo seine Sachen zusammen sammelte und Mathias auch dort abfuhr, blieben nur Hans und ich als Aspiranten für die eigentlich gedachte Rinne. Sie war schmaler als gedacht, aber die Schi passten noch quer hinein und so stürzten wir uns mit gekonntem Rinnensprung hinab. Weiter unten wartete noch auf alle das Kanonenrohr, welches seinem Namen gerecht wurde. Ich fühlte mich tatsächlich ein wenig wie eine Kanonenkugel die abwärts rollte. Am Ende spuckte sie uns wieder aus und wir fuhren bei den kaum erkennbaren Hütten der Varmazolalm vorbei nach Unterwald. Der nach wie vor schöne Pulverschnee in der Höhe wurde heute mit einem netten Firnhang zum Abschluss garniert.
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Schitour
Standort:
St. Martin in Passeier, Bolzano, Italy
Montag, 10. März 2014
Rötenspitze
Heute waren wir noch mehr als gestern, zu Neunt ging es das nächste Nordkar hinauf. Da wir gestern so traumhaften Pulverschnee hatten, hofften wir auch heute wieder darauf. Der Start war wieder ähnlich, die Hütte nach dem ersten Anstieg hieß diesmal Faltmaralm, und danach ging es auch wieder eher flach den Graben hinein. Insgesamt war es aber ein kürzeres Flachstück und ein längerer Aufschwung in Richtung Gipfel. Vor dem letzten Anstieg lachte unseren Führungstrupp ein Hang östlich der Rötenspitze an und so spurten sie diesen hinauf. Nedim und Tilla entschieden sich in der normalen Aufstiegsspur zu bleiben und ich hängte mich zunächst bei der Alternative an. Als wir bei einem Nebengipfel der Rötenspitze Jausenpause machten, beschloss ich den Rücken entlang noch zu Nedim und Tilla auf den Gipfel zu gehen, auch um auszureden, wo wir uns wieder treffen würden.
Zurück bei der restlichen Truppe wedelten wir den schönen Pulverhang hinunter und trafen uns direkt darunter wenig später wieder mit den beiden Gipfelstürmern. Weiter unten hatten Hans, Flo und ich bereits beim Aufstieg einen spannenden Hang entdeckt und zielten diesen nun an. Der Hang stellte sich nicht nur als steil heraus, sondern hatte auch noch genialen Pulverschnee. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals in dieser Steilheit so schönen Schnee gehabt hatte. Nach dem Flachstück trafen wir bei der Faltmaralm wieder auf den Rest. Auch sie hatten Pulver gefunden und so fuhren wir die abschließende Forststraße (vermutlich) alle mit einem Lächeln auf den Lippen ab.
Zurück bei der restlichen Truppe wedelten wir den schönen Pulverhang hinunter und trafen uns direkt darunter wenig später wieder mit den beiden Gipfelstürmern. Weiter unten hatten Hans, Flo und ich bereits beim Aufstieg einen spannenden Hang entdeckt und zielten diesen nun an. Der Hang stellte sich nicht nur als steil heraus, sondern hatte auch noch genialen Pulverschnee. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals in dieser Steilheit so schönen Schnee gehabt hatte. Nach dem Flachstück trafen wir bei der Faltmaralm wieder auf den Rest. Auch sie hatten Pulver gefunden und so fuhren wir die abschließende Forststraße (vermutlich) alle mit einem Lächeln auf den Lippen ab.
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Schitour
Standort:
Riffian, Bolzano, Italy
Sonntag, 9. März 2014
Schieferspitze
Mit traumhaftem Wetter starteten wir in die heurige Schitourenwoche im Passeiertal. Dementsprechend top motiviert legten wir am Sonntag gleich zu acht eine flotte Sohle in den Schnee. Vom Liftparkplatz in Pfelders ging es Richtung Faltschnalalm, welche wir auch bald erreicht hatten. Das anschließende flache Kar bescherte leider manchen Druckstellen oder gar Blasen an den Füßen, landschaftlich jedoch war es ein Genuss. Als es wieder bergauf ging waren jedoch alle froh, das Flachstück hinter sich gelassen zu haben. Hinauf zum Vorgipfel der Schieferspitze lachte uns bereits der Pulverschnee an und ich lachte Schritt für Schritt mehr zurück. Den angesprochenen Vorgipfel füllte unsere Gruppe bei der wohlverdienten Gipfeljause nahezu vollständig aus.
Bevor ich mein Brot ausgepackt hatte, fragte Hans in die Runde, ob jemand noch ein paar Zusatzmeter machen wolle. Meine Hand schoss beinahe reflexartig in die Höhe und ich packte meine Jause wieder ein. Da sich sonst niemand gemeldet hatte, wedelten Hans und ich alleine den traumhaften Pulverhang hinunter und stiegen erneut auf. Diesmal steuerten wir den Kamm etwas weiter östlich an und fanden eine geniale Nordflanke zum Abfahren. Nach abermals wunderbar pulvrigen Schwüngen in diesmal etwas steilerem Gelände mussten wir uns sputen, um die restliche Truppe wieder einzuholen. Bei der Faltschnalalm entschieden wir uns dafür in direkter Linie ins Tal hinunter zu wedeln und so konnten wir unsere Kollegen sogar noch überholen, weil diese zum Schigebiet gequert waren und dabei den ein oder anderen Stockeinsatz benötigten.
Bevor ich mein Brot ausgepackt hatte, fragte Hans in die Runde, ob jemand noch ein paar Zusatzmeter machen wolle. Meine Hand schoss beinahe reflexartig in die Höhe und ich packte meine Jause wieder ein. Da sich sonst niemand gemeldet hatte, wedelten Hans und ich alleine den traumhaften Pulverhang hinunter und stiegen erneut auf. Diesmal steuerten wir den Kamm etwas weiter östlich an und fanden eine geniale Nordflanke zum Abfahren. Nach abermals wunderbar pulvrigen Schwüngen in diesmal etwas steilerem Gelände mussten wir uns sputen, um die restliche Truppe wieder einzuholen. Bei der Faltschnalalm entschieden wir uns dafür in direkter Linie ins Tal hinunter zu wedeln und so konnten wir unsere Kollegen sogar noch überholen, weil diese zum Schigebiet gequert waren und dabei den ein oder anderen Stockeinsatz benötigten.
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Schitour
Standort:
Moos in Passeier, Bolzano, Italy
Donnerstag, 20. Februar 2014
Ambergerhütte
Nachdem die bisherigen Schitouren auf der heurigen Familienschiwoche teils gesundheits-, teils wetterbedingt, eher kurz ausgefallen waren, freuten sich Melanie und ich um so mehr über das traumhafte Wetter und die geniale Landschaft die uns heute erwartete. Von Gries aus ging es zunächst entlang einer Ratrakspur aufwärts. Der gestrige Schneefall hüllte die Landschaft in eine unberührte, in der Sonne funkelnde und glitzernde, weisse Pracht, da wurde selbst der Aufstieg entlang der Rodelstrecke zum Genuss. Bei der Vorderen Sulztalalm ließen wir den Wald hinter uns und kamen mehr und mehr in die Sonne. Wenig später hatten wir unser angestrebtes Tagesziel bereits erreicht und genossen die wärmenden Sonnenstrahlen auf der Terrasse der Ambergerhütte.
Nach einer Jausenpause beschlossen wir noch so lange es uns freut Richtung Kuhscheibe weiter zu gehen. Aus der Sulze schwitzten wir uns Richtung Westen in das Rosskar. Immer wieder taten sich neue Blicke auf traumhafte Kare und Kogel auf, und das ganze bei windstille. Bevor wir in dem Nordkar Richtung Gipfel in den Schatten eingetaucht wären, beschlossen wir eine Jausenpause einzulegen und abzufahren. Der frische Pulverschnee machte die Abfahrt zum Genuss und viele butterweiche Wedelschwünge später waren wir wieder in der Sulze. Leider war die Ambergerhütte mittlerweilen in den Schatten gekommen. So lockte sie uns nicht mehr zum Einkehren und wir fuhren gleich nach Gries ab.
Nach einer Jausenpause beschlossen wir noch so lange es uns freut Richtung Kuhscheibe weiter zu gehen. Aus der Sulze schwitzten wir uns Richtung Westen in das Rosskar. Immer wieder taten sich neue Blicke auf traumhafte Kare und Kogel auf, und das ganze bei windstille. Bevor wir in dem Nordkar Richtung Gipfel in den Schatten eingetaucht wären, beschlossen wir eine Jausenpause einzulegen und abzufahren. Der frische Pulverschnee machte die Abfahrt zum Genuss und viele butterweiche Wedelschwünge später waren wir wieder in der Sulze. Leider war die Ambergerhütte mittlerweilen in den Schatten gekommen. So lockte sie uns nicht mehr zum Einkehren und wir fuhren gleich nach Gries ab.
Freitag, 7. Februar 2014
Hochschwab
Am Hochschwab war strahlender Sonnenschein und kaum Wind prognostiziert, also nichts wie hin. Dass diese Saison dort noch nicht allzu viel Schnee gefallen war, ließ Alex und mich zwar ein wenig an unserer Tourenwahl zweifeln, aber wir dachten uns besser als 70km/h Windböen am schneeverwöhneten Zirbitzkogel wäre es allemal. Unsere Zweifel waren jedenfalls berechtigt, in der Fölzklamm lag gerade so viel Schnee, dass wir nicht ohne Tragepassagen aufsteigen konnten. Um die Felle durfte es einem auch nicht schade sein, sie wurden von dem ein oder anderen Stein etwas mitgenommen. Erst als wir den Wald verließen, fanden wir eine durchgehende Schneedecke vor. Weiter ging es über die Fölzalm zum Fölzsattel und von dort folgte die erste Abfahrt zum Höllkampl. Dort fanden wir eine kompakte Altschneedecke mit einem Hauch Neuschnee, wunderbar zu fahren. Weiter ging es über die Voitsthalergasse vorbei an der Voitsthalerhütte in die Obere Dullwitz. Den üblichen Winterweg Richtung Hochschwab nahmen wir leider nicht, da wir ungeschickter Weise der vorhandenen Aufstiegsspur folgten und so über den Sommerweg zum Schießtlhaus aufstiegen. Trotz dieses Umweges standen wir etwas später am Hochschwab Gipfel.
Zum Jausnen setzten wir uns in den Winterraum des Schiestelhauses. So recht vertrug mein Magen die Jause aber leider nicht und so fühlte ich mich, zurück in der Oberen Dullwitz, nicht stark genug für den geplanten weiteren Anstieg zum Karlhochkogel. Daher fuhren wir nach Seewiesen ab und trafen auf einen netten Tourengeher, der Alex in die Fölzklamm zu unserem Auto brachte.
Zum Jausnen setzten wir uns in den Winterraum des Schiestelhauses. So recht vertrug mein Magen die Jause aber leider nicht und so fühlte ich mich, zurück in der Oberen Dullwitz, nicht stark genug für den geplanten weiteren Anstieg zum Karlhochkogel. Daher fuhren wir nach Seewiesen ab und trafen auf einen netten Tourengeher, der Alex in die Fölzklamm zu unserem Auto brachte.
Samstag, 25. Januar 2014
Bründlingkopf
Heute wollten wir uns vergewissern, ob in Salzburg tatsächlich auch der Winter Einzug gehalten hat. Da wir allerdings dem Neuschnee noch nicht ganz zutrauten uns vor Steinkontakt zu bewahren, fiel die Tourenwahle auf einen Nordhang, in dem - wie wir hofften - noch genügend Altschnee lag. Vom Tourengeherparkplatz am Güterweg Dacheben ging es in Richtung Bründlingkopf. Nach der kurzen, etwas steileren Stufe beim Verlassen des Güterweges ging es einen schönen, sanften Rücken hinauf. Am Ende des Hanges angekommen entschieden wir uns für den Wanderweg anstelle der Forststraße. Im Nachhinein wäre es wohl umgekehrt besser gewesen, da der teilweise schneearme Wanderweg uns hin und wieder zurück rutschen ließ. Dafür entschädigte uns der Neuschnee mit einem bezaubernden Winterwunderwald durch den wir hinaufschwitzten. Beim Verlassen des Waldes begrüßte uns sogleich der Wind und nach einigen mühsamen Höhenmetern suchten wir den Windschatten einer großen und ziemlich neugebauten Almhütte auf.
Dort jausneten wir ausgiebig und beschlossen, uns die letzten paar Höhenmeter auf den Gipfel zu sparen. Weder der Gegenwind, noch der abgeblasene, teils harte, teils grasige, teils pulvrige Hang lockten uns zum Weitergehen. Gestärkt ging es bergab, und das gar nicht so schlecht. In den Mulden wo der Wind den Neuschnee zusammengetragen hatte, fanden wir tollen Pulverschnee. Abschnittsweise suchten wir jedoch lediglich den Schi-schonendsten Weg durch die Baumstämme. Auch in diesen Abschnitten fanden wir erfreulicher Weise immer wieder schönen Pulverschnee. Nach dem Forststraßenstück kamen wir wieder zum schönen, sanften Rücken. Die perfekte Neuschneeauflage und der ebene Altschneeuntergrund machten den Hang zum puren Genuss.
Dort jausneten wir ausgiebig und beschlossen, uns die letzten paar Höhenmeter auf den Gipfel zu sparen. Weder der Gegenwind, noch der abgeblasene, teils harte, teils grasige, teils pulvrige Hang lockten uns zum Weitergehen. Gestärkt ging es bergab, und das gar nicht so schlecht. In den Mulden wo der Wind den Neuschnee zusammengetragen hatte, fanden wir tollen Pulverschnee. Abschnittsweise suchten wir jedoch lediglich den Schi-schonendsten Weg durch die Baumstämme. Auch in diesen Abschnitten fanden wir erfreulicher Weise immer wieder schönen Pulverschnee. Nach dem Forststraßenstück kamen wir wieder zum schönen, sanften Rücken. Die perfekte Neuschneeauflage und der ebene Altschneeuntergrund machten den Hang zum puren Genuss.
Labels:
Schitour
Standort:
Dienten am Hochkönig, Austria
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