Letzten Sonntag hatte mir Alex berichtet, dass er auf dem höchsten Gipfel der Seckauer Alpen war, dem Hochreichhart. Ich hatte mir immer gedacht, dass der Seckauer Zinken der höchste Gipfel wäre, aber tatsächlich, der Hochreichhart ist 19hm höher. Doch beim Kartenstudium entdeckte ich noch das Geierhaupt, welches noch einen Meter höher ist als der Hochreichhart und damit ist das Geierhaupt der höchste Gipfel in den Seckauer Alpen. Ist wohl Haarspalterei und es war sicherlich nicht der Grund warum wir ihn heute in Angriff nahmen, aber er sah nach einem schönen Schitourenberg aus und aus dem Liesingtal hofften wir bald auf Schnee zu treffen. Tatsächlich war die Forststraße vereist und wir konnten beinahe beim Auto die Schi anlegen. Die erste Abkürzung der Forststraße über den Sommerweg trafen wir leider nicht und ließen etwas Zeit und Kraft bei unserer individuellen 'Abkürzung' liegen. Bei den Jagdhütten waren wir froh, dass wir endlich die Forststraße hinter uns ließen. Weiter ging es durch Wald und über eine Bach zur orografisch rechten Seite des Finsterliesingkars. Die gut angelegte alte Spur führte uns ideal durch das Gelände, jedoch stollte es recht stark an und unsere Beine waren von den Schneeklumpen an den Fellen ein paar Kilo schwerer. Das wäre noch nicht so tragisch gewesen, als es aber links hinauf Richtung Gipfel ging und steiler wurde, fehlte mit den Schneeklumpen der halt der Kanten und so entschieden wir uns ein Stück weit die Schi auf den Rücken zu nehmen und zu stapfen. Das ging wesentlich besser und einige Höhenmeter weiter wurde der Schnee endlich trockener und wir konnten die Schi wieder anlegen. Am Rücken angekommen wehte uns ein starker Wind ins Gesicht und Schnee lag auch nicht mehr viel, da hieß es wieder stapfen. Da wir nicht damit rechneten nochmal die Schi anlegen zu können, ließen wir sie zurück. Durch den Sturm hatten wir beim Stapfen gut Schräglage. Da der Wind konstant und kaum böig war, kamen wir denn noch gut voran.
Am Gipfel hielten wir uns trotzdem nicht länger als nötig auf und auch bei den Schi zurück machten wir uns eilig bereit für die Abfahrt. Auf dem ersten Stück suchten wir den Weg zwischen den Steinen und fanden ihn großteils auch gut. Angenehmer wurde es jedoch erst ein paar Höhenmeter tiefer, da wartete ein wunderschönes Nordkar mit etwas Pulverschnee auf uns. Trotz der mittlerweilen vorhandenen leichten Müdigkeit in den Beinen konnten wir nicht anders, wir wedelten bis die Blaumeise kam. Weiter unten bremste uns der klebrige Schnee wieder stark ein und trotz Schussfahrt blieben wir beinahe stehen. Auf der vereisten Forststraße kamen wir gut voran, lediglich ein paar kleinere Kratzer im Schi kamen dazu.
Abgesehen vom anfangs etwas mühsamen Forststraßenhatsch ist das Geierhaupt sicherlich ein traumhaftes Schitourenziel, vorausgesetzt es liegt Schnee im genialen Nordhang. In den Bereichen wo genug Schnee lag, durften wir auch heute erfahren welch ein großes Potential im Geierhaupt als Schitourenziel steckt. Dieser Berg wird uns sicher nicht das letzte Mal gesehen haben.
Samstag, 18. Januar 2014
Geierhaupt
Labels:
Schitour
Standort:
Wald am Schoberpaß, Austria
Sonntag, 12. Januar 2014
Zirbitzkogel
Diesen Sonntag haben Melanie und ich uns für eine Sonntagsschitour entschieden. Und nicht nur irgendeine Sonntagsschitour, sondern DIE Sonntsgsschitour im Steirisch-Kärntnerischen Grenzgebiet, den Zirbitzkogel. Beim Alpengasthof Sabathy startet man auf 1620m Seehöhe und da in letzter Zeit auf lawine.at ein paar Einträge vom Zirbitzkogel waren und alle meinten dass die Bedingungen gut sind und reichlich Schnee liegt, haben wir uns das auch angesehen. Und tatsächlich, vom Parkplatz weg war mehr als genug Schnee und wie erwartet Unmengen an Menschen. Die gemütliche Forststraße zur Linderhütte ließen wir bald hinter uns und etwas später standen wir auch schon vor dem Gipfelaufbau. Wir hatten zwar traumhaft blauen Himmel, aber der kalte Wind machte es im schattigen Hang etwas ungemütlich. Jedenfalls entschieden wir uns, die Harscheisen aufzulegen. Bei der Zirbitzkogelhütte kamen wir endlich wieder in die Sonne und trotz des starken Windes ließen wir es uns nicht nehmen, den Gipfel zu erklimmen. Belohnt wurden wir mit einem genialen Rundblick und einmal gratis Haare föhnen. Für die Gipfelpause waren wir sehr froh, dass wir im Windschatten der Zirbitzkogelhütte auch noch Sonne hatten. Das machte die Pause zum Genuss und wir mussten uns nicht hetzen beim Jausnen. Die Abfahrt erinnerte schon beinahe an eine Schipiste, sie war aber wirklich gut zu fahren. Nach dem schattigen Gipfelhang zurück in der Sonne, warfen wir einen Blick hinauf. Ich konnte nicht widerstehen ein Foto zu machen und präsentiere für meine braven Blogleser mein erstes Wimmelbild: Zu finden ist der/die Abfahrer/in.
Da das Wetter so schön war und wir top motiviert waren, entschieden wir uns noch den Schlaferkogel mitzunehmen. Der Wind zauberte zusammen mit dem Schnee und der Sonne noch ein paar wunderschöne Winterimpressionen. Ich versuchte sie mit der Camera einzufangen, aber leider bin ich noch kein so guter Fotograf und daher sind die Fotos lange nicht so imposant wie es tatsächlich war. Vom Schlaferkogel kamen wir direkt und ohne Flachpassagen auf Forststraßen zum Auto zurück.
Mit dem zusätzlichen Anstieg auf den Schlaferkogel hat die Schitour ihren Sonntagsschitouren-Charakter verloren, der Abstecher machte die Tour einsamer und etwas zu umfangreich für eine Sonntagsschitour. Jedenfalls war es eine tolle Tour bei traumhaftem Wetter.
Da das Wetter so schön war und wir top motiviert waren, entschieden wir uns noch den Schlaferkogel mitzunehmen. Der Wind zauberte zusammen mit dem Schnee und der Sonne noch ein paar wunderschöne Winterimpressionen. Ich versuchte sie mit der Camera einzufangen, aber leider bin ich noch kein so guter Fotograf und daher sind die Fotos lange nicht so imposant wie es tatsächlich war. Vom Schlaferkogel kamen wir direkt und ohne Flachpassagen auf Forststraßen zum Auto zurück.
Mit dem zusätzlichen Anstieg auf den Schlaferkogel hat die Schitour ihren Sonntagsschitouren-Charakter verloren, der Abstecher machte die Tour einsamer und etwas zu umfangreich für eine Sonntagsschitour. Jedenfalls war es eine tolle Tour bei traumhaftem Wetter.
Sonntag, 5. Januar 2014
Ramsauer Schmankerlrunde
Jetzt ist sich in dieser Saison noch keine einzige Schitour mit Alex ausgegangen, dass mussten wir heute dringenst ändern und das gleich mit einer ordentlichen Tour. Beim losfahren in Graz waren wir uns noch nicht ganz sicher wo wir überhaupt hin wollten, da zur Zeit noch nicht allzu viel Schnee liegt und wir wenig Lust auf langes Schitragen um diese Jahreszeit hatten. Wir entschieden uns schlussendlich für die Eisenerzer Ramsau und das Wildfeld als Ziel, da wir Beide noch nie von dieser Seite auf das Wildfeld gegangen waren. Kurz nach der Abzweigung zur Hochalm befürchteten wir jedoch bereits, dass wir heute doch einen Wandertag einlegen würden. Der Schnee war plötzlich aus und die Schi wurden auf den Rucksack geschnallt. Die Befürchtungen blieben jedoch unbegründet, wenige Minuten später konnten wir die Schi wieder anschnallen und hatten bei der restlichen Tour immer genug Schnee. Nach der Hochalm meinte ich zu Alex, dass wir doch eingentlich noch den Stadelstein mitnehmen könnten und wo wir gerade in der Gegend waren auch gleich Alex's neue Schi anständig einweihen und die Süd-Ost-Flanke Richtung Moosalm abfahren. Da kein Widerspurch kam testete Alex wenig später die Steilflanken-Umspring-Tauglichkeit der neuen Schi - und das mit Erfolg. Trotz der nicht ganz leichten Bedingungen in der zerfahrenen Gipfelrinne kamen wir gut hinunter und im breiteren Mittelteil hüpften die Schi fast von selbst.
Ein Stück über der Moosalm fellten wir wieder an und gingen übers Niedertörl aufs Wildfeld, unserem ursprünglichen Ziel. Der Weg hinauf gestaltete sich etwas mühsam, da meine Felle anstollten. Am Gipfel war ich sehr froh oben zu sein und auch Alex war etwas erschöpft. Eine Jausenpause bei Windstille tat Wunder und so wedelten wir energiegeladen das Kar zum Nebelkreuz hinab. Der mittlerweilen etwas stärker gewordene Schneefall bescherte uns eine tolle Abfahrt und nach der Querung zur Teicheneggalm waren wie wieder so motiviert, dass wir uns von den schweren, nassen Schneeflocken nicht davon abhalten ließen noch auf den Kragelschinken zu gehen. Dort fuhren wir den geniale Schlag Richtung Nord-Westen ab, wo wir - wie bisher jedes Mal - traumhafte Bedingungen vorfanden. Die letzten Höhenmeter zur Kohlleitenalm sparten wir uns, da nicht mehr allzuviel Schnee lag und so stiegen wir der Forststraße entlang zum Blauen Herrgott auf und weiter auf den Plöschkogel. Dort angekommen gab es eine Stärkungspause, die insbesondere ich dringend nötig hatte und dann fuhren wir Richtung Norden in den Kaltenbachgraben ab - überraschender Weise ohne viel Feindkontakt. Wir landeten beim nordischen Trainingszentrum und wenig später wieder beim Auto.
Wir waren uns einig, dass das eine würdige Tour zum Schi einweihen war.
Ein Stück über der Moosalm fellten wir wieder an und gingen übers Niedertörl aufs Wildfeld, unserem ursprünglichen Ziel. Der Weg hinauf gestaltete sich etwas mühsam, da meine Felle anstollten. Am Gipfel war ich sehr froh oben zu sein und auch Alex war etwas erschöpft. Eine Jausenpause bei Windstille tat Wunder und so wedelten wir energiegeladen das Kar zum Nebelkreuz hinab. Der mittlerweilen etwas stärker gewordene Schneefall bescherte uns eine tolle Abfahrt und nach der Querung zur Teicheneggalm waren wie wieder so motiviert, dass wir uns von den schweren, nassen Schneeflocken nicht davon abhalten ließen noch auf den Kragelschinken zu gehen. Dort fuhren wir den geniale Schlag Richtung Nord-Westen ab, wo wir - wie bisher jedes Mal - traumhafte Bedingungen vorfanden. Die letzten Höhenmeter zur Kohlleitenalm sparten wir uns, da nicht mehr allzuviel Schnee lag und so stiegen wir der Forststraße entlang zum Blauen Herrgott auf und weiter auf den Plöschkogel. Dort angekommen gab es eine Stärkungspause, die insbesondere ich dringend nötig hatte und dann fuhren wir Richtung Norden in den Kaltenbachgraben ab - überraschender Weise ohne viel Feindkontakt. Wir landeten beim nordischen Trainingszentrum und wenig später wieder beim Auto.
Wir waren uns einig, dass das eine würdige Tour zum Schi einweihen war.
Dienstag, 31. Dezember 2013
Kragelschinken
Die heurige Silvesterschitour verschlug Melanie und mich in die Eisenerzer Ramsau. Dank des warmen Weihnachtswetters dachte ich mir, dass dieses nordseitige Schneeloch wohl der sicherste Garant für ausreichend Schnee ist. Meine Überlegungen waren anscheinened nicht die schlechtesten. In Eisenerz lag überhaupt kein Schnee mehr und selbst am Präbichl war nicht allzu viel zu finden. In der Ramsau hingengen hatten wir eine ausreichende Schneedecke von Anfang an. Da Melanie diese Saison ihren Handgelenken zuliebe auf Stecken verzichten wird, sparten wir uns das steilere Waldstück und gingen entlang der Forststraße bis zur Zwiegrabenhütte. Das Wetter war eher bedeckt, umso mehr freute ich mich über jeden Berg der aus den Wolken zu uns herablachte. Außerdem war etwas Neuschnee in den letzten Tagen gekommen und dieser hatte den Wald in ein Winterwunderland verwandelt.
Am Gipfelrücken angelangt wurde der Wind etwas unangenehmer und so verbrachten wir nicht mehr Zeit am Gipfel als nötig. Der frisch gefallene Pulverschnee versüßte uns die Abfahrt ein wenig und nach ein paar flacheren Gleit- bis Stapfpassagen auf der Forststraße waren wir auch schon wieder beim Auto zurück.
Entweder ist die Eisenerzer Ramsau zu Silvester sehr beliebt, oder es haben sich noch mehr Leute gedacht, dass es hier am schneesichersten ist. Jedenfalls trafen wir bei der Abfahrt auf viele Schitourengeher und weiter unten auf noch mehr Schlittenfahrer.
Am Gipfelrücken angelangt wurde der Wind etwas unangenehmer und so verbrachten wir nicht mehr Zeit am Gipfel als nötig. Der frisch gefallene Pulverschnee versüßte uns die Abfahrt ein wenig und nach ein paar flacheren Gleit- bis Stapfpassagen auf der Forststraße waren wir auch schon wieder beim Auto zurück.
Entweder ist die Eisenerzer Ramsau zu Silvester sehr beliebt, oder es haben sich noch mehr Leute gedacht, dass es hier am schneesichersten ist. Jedenfalls trafen wir bei der Abfahrt auf viele Schitourengeher und weiter unten auf noch mehr Schlittenfahrer.
Freitag, 27. Dezember 2013
Spirzinger
Nachdem die Feiertagsschlemmerei überstanden war, musste ich dringenst überschüssige Energie los werden. Dazu fällt mir nichts besseres ein als eine Schitour zu gehen. Drei weitere Feinschmecker konnte ich motivieren und so starteten wir heute zu Viert von der Gnadenalm in Richtung Südwienerhütte. Das Flachstück zu Beginn brachten wir bald hinter uns und gewannen auf der sich aufwärts schlängelnden Forststraße rasch an Höhe. Die Schneedecke war zwar nicht allzu dick, aber für den Aufstieg und auch für die Abfahrt leicht ausreichend. Kurz nach der Südwienerhütte kamen wir wieder in die Sonne und genossen die letzten paar Aufstiegsmeter bei strahlend blauem Himmel. Am Gipfel war es nahezu windstill, was wir für eine genussvolle Jausenpause nutzten.
Tjaja, auch auf der Schitour geht die Weihnachtsschlemmerei weiter. Wieder voller Energie wedelten wir talwerts. Der Gipfelhang überraschte mit wundervollem Pulverschnee und auch die weitere Abfahrt hatte viele schöne Passagen vorzuweisen. Nur der letzten Schlag kurz vor der Hintergnadenalm war nichts für charakterlose Schi. Naja, auch wenn die Forststraße belagschonender gewesen wäre, lustiger war es so.
Tjaja, auch auf der Schitour geht die Weihnachtsschlemmerei weiter. Wieder voller Energie wedelten wir talwerts. Der Gipfelhang überraschte mit wundervollem Pulverschnee und auch die weitere Abfahrt hatte viele schöne Passagen vorzuweisen. Nur der letzten Schlag kurz vor der Hintergnadenalm war nichts für charakterlose Schi. Naja, auch wenn die Forststraße belagschonender gewesen wäre, lustiger war es so.
Montag, 23. Dezember 2013
Mandlkopf
Weihnachtsschitouren juhujuhu. Geri und Hans haben mich heute ins Großarltal mitgenommen. Im Talschluss nach Hüttschlag ging es los Richtung Westen. Der eine oder andere Höhenmeter war in der harten, teilweie rutschigen Aufstiegsspur im Wald zur Modereggalm etwas mühsamen. Um so mehr genoss ich den Sonnenschein als wir den Wald hinter uns ließen und zur flacheren Querung Richtung Mandlkopf kamen. Vor dem letzten Anstieg gönnten wir uns eine kurze Pause und gestärkt sprinteten wir hinauf zum Gipfel.
Dank des wunderschönen Wetters konnten wir bei windstille unsere Jause genießen und nach einer ausgiebigen Gipfelpause wedelten wir gestärkt talwerts. Der Gipfelhang selbst war schöner als befürchtet. Er war zwar hart, aber es fand sich immer wieder eine ebene Linie wo man ohne viel durchgebeutelt zu werden sanft hinab gleiten konnte. Die weitere Abfahrt war wechselhaft. Zwischen harten Passagen und windgepresstem Schnee fanden wir auch immer wieder ein paar Wedelschwünge im Pulver. Ab der Modereggalm wurde es jedoch wieder etwas anspruchsvoller. Die Zahl der Pausen nahm schlagartig zu und gleichzeitig auch die Blutmenge in meinen Wadln. Der letzte Hang zum Parkplatz überraschte noch mal mit schönem Schnee und so verabschiedete sich das Großarltal versöhnlich.
Auch wenn wir heute keine Unmengen an Pulverschnee gefunden haben (was wir uns natürlich auch nicht erwartet haben), so waren heute perfekte Trainingsbedingungen und ich bin mir sicher, dass bei uns allen jetzt die Schwünge wieder präziser sitzen. Das schadet am Saisonbeginn keinesfalls.
Dank des wunderschönen Wetters konnten wir bei windstille unsere Jause genießen und nach einer ausgiebigen Gipfelpause wedelten wir gestärkt talwerts. Der Gipfelhang selbst war schöner als befürchtet. Er war zwar hart, aber es fand sich immer wieder eine ebene Linie wo man ohne viel durchgebeutelt zu werden sanft hinab gleiten konnte. Die weitere Abfahrt war wechselhaft. Zwischen harten Passagen und windgepresstem Schnee fanden wir auch immer wieder ein paar Wedelschwünge im Pulver. Ab der Modereggalm wurde es jedoch wieder etwas anspruchsvoller. Die Zahl der Pausen nahm schlagartig zu und gleichzeitig auch die Blutmenge in meinen Wadln. Der letzte Hang zum Parkplatz überraschte noch mal mit schönem Schnee und so verabschiedete sich das Großarltal versöhnlich.
Auch wenn wir heute keine Unmengen an Pulverschnee gefunden haben (was wir uns natürlich auch nicht erwartet haben), so waren heute perfekte Trainingsbedingungen und ich bin mir sicher, dass bei uns allen jetzt die Schwünge wieder präziser sitzen. Das schadet am Saisonbeginn keinesfalls.
Samstag, 30. November 2013
Speikkogel
Juhujuhu, die Schitourensaison startete heuer früh in der Steiermark und Melanie und ich waren heute enthusiastisch dabei. Der Speikkogel bei Salzstiegl war unser Ziel und top motiviert starteten wir vom Liftparkplatz. Dass Ende November bereits so viel Schnee liegt, ist eher eine Seltenheit, wobei mit den Schneekanonen sperrt das Schigebiet meist am zweiten Adventwochenende auf. Heute standen die Lifte noch, die Pisten waren aber bereits perfekt präpariert. Immer wieder vom Sonnenschein begleitet genossen wir Beide die weiße Landschaft und die klare Luft. Melanie war ohne Stecken unterwegs um die leicht lädierten Handgelenke zu schonen. Bei den Windrädern oben angekommen freute ich mich über das schöne, windstille Wetter und der weitere Aufstieg zum Gipfelkreuz des Speikkogels zahlte sich trotz des Teils abgeblasenen Rücken aus.
Hinunter trugen wir die Schi ein Stück bevor wir es riskierten. Bis zur Piste war es auf den Windgangln ein wenig holprig zu fahren, danach ging es hervorragend und Melanie kam auch ohne Stecken sturzfrei hinunter. Tja, dass kann ich, wohlgemerkt mit Stecken, von mir nicht behaupten. Ein Eintrag im Sturzkonto kam bei mir zwar dazu, aber immerhin wurde der Charakter meiner Schi nicht vertieft.
Hinunter trugen wir die Schi ein Stück bevor wir es riskierten. Bis zur Piste war es auf den Windgangln ein wenig holprig zu fahren, danach ging es hervorragend und Melanie kam auch ohne Stecken sturzfrei hinunter. Tja, dass kann ich, wohlgemerkt mit Stecken, von mir nicht behaupten. Ein Eintrag im Sturzkonto kam bei mir zwar dazu, aber immerhin wurde der Charakter meiner Schi nicht vertieft.
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