Samstag, 11. August 2012

Buchbergkogel

Heute war für die Steiermark über Mittag leichter Nieselregen angesagt mit tendenziell besserem Wetter entlang des Murtals. Wir nahmen den leichten Regen in Kauf und gingen vom Bodenbauer über die Häuselalm auf den Buchbergkogel. Beim Aufstieg regnete es nur zu Beginn leicht, was im Wald wenig störte. Ab der Häuselalm kamen wir in den Wind und obwohl es trocken war, war der Wind unangenehmer als der Regen. Da die Wolken relativ hoch hangen, hattern wir aber trotzdem eine gute Aussicht.
In der Nähe des Gipfels fanden wir ein relativ windstilles Plätzchen, wo es sich zum jausnen lange genug aushalten ließ. Beim Abstieg wurde es uns zunächst durch den Wind etwas kalt und weiter unten, wo der Wind nachließ, begann es wieder leicht zu nieseln.
Beim Schreiben des Eintrags fiel mir erst auf, dass es nüchtern betrachtet nach keiner besonders tollen Tour klingt, war aber eigentlich nicht der Fall. Das Wetter war zwar nicht perfekt, aber die schöne Landschaft machte das bei weitem wieder wett.

Freitag, 10. August 2012

Burgstall

Heute war Mehrseillängentraining am Burgstall bei Mixniz angesagt. Schließlich müssen Alex und ich noch ein bisschen schneller werden für Paklenica. Begonnen haben wir mit der Route 'Steile Minna', eine schöne und relativ homogenen Tour in bestem Burgstallfels. Die scharfen Löcher wurden, je steiler die Tour nach oben hin wurde, immer großgriffiger.
Nach zweimaligem Abseilen vom Ausstieg aus, hängten wir gleich noch die Tour 'Morgenstern' dran. Wir hatten sie zwar am Mittwoch bereits geklettert, es zahlt sich aber aus, diese Route mehrmals zu gehn. Auch diesmal war sie wieder herrlich. Eigentlich wollten wir zum Abschluss noch die Route 'Burgstallritter' gehen, ließen es dann aber doch auf Grund von Zeit- und Konzentrationsmangel bleiben.

Mittwoch, 8. August 2012

Morgenstern

Eigentlich war das Wetter halbwegs trocken angesagt. In Mixniz nutzte uns das aber wenig, denn beim Zustieg zum Burgstall fing es an zu tröpfeln.
Alex und ich ließen uns trotzdem nicht davon abbringen, in die Tour Morgenstern einzusteigen. Zu Beginn dachte ich mir, dass wir die Tour nach der ersten Seillänge abbrechen müssen, aber glücklicherweise ließ der Regen wieder nach. Der Großteil der Route war sowieso trocken, da sie leicht überhängt, und die wenigen nassen Stellen trockneten schnell auf. Die Tour an sich ist wunderschöne Kletterei an löchrigen, steilen Platten, wirklich genial.
Es hat sich also ausgezahlt, im Regen einzusteigen.

Sonntag, 5. August 2012

Samsara

Überfällig war es mittlerweilen, dass ich mal wieder Zuhause vorbeischaute und glücklicherweise hatte Hans heute für mich Zeit. Weil das Wetter im Norden besser angesagt war, beschlossen wir die Tour Samsara im Gamalmkopf beim Berchtesgadener Hochthron anzugehen. Ich radelte von der Haustür zum Parkplatz der Untersbergbahn, wo mich Hans aufsammelte und wir weiter zum Parkplatz in Ettenberg fuhren. Beim Zustieg kamen wir ordentlich ins Schwitzen, die Sonne heizte erbarmungslos von oben. Den Einstieg fanden wir auf anhieb und die Tour selbst lief auch reibungslos. Vom Charakter wartete die Tour mit wundervolle Platten- und Verschneidungskletterei an teilweise stark wasserzerfressenem Kalk auf. Eine wahre Genusskletterei, wobei auch die enge Absicherung zum Genuss beitrug.
Beim Abstieg legten wir noch einen kleinen Umweg auf dem Hochplateau des Untersberg ein und ein paar Regentropfen (insgesamt ca. 15) erwischten uns auch noch. Wieder unten angekommen radelte ich wieder nach Hause. Es ist schon genial, wenn man zur Klettertour von der Haustüre aus hinradeln kann. Das ist eine Qualität, die mir in Graz ein wenig abgeht.
Die Tour ist sehr empfehlenswert und durch den doch etwas weiteren Zustieg wesentlich einsamer als die Touren rund um den Salzburger Hochthron.

Mittwoch, 1. August 2012

Synewel

So, ein paar Mehrseillängen-Trainingseinheiten vor Paklenica sind noch angesagt, daher sind Alex und ich heute die Tour Synewel in der Roten Wand gegangen. Der Frühstart hat sich ausgezahlt, zu Beginn waren die Temperaturen noch angenehm. Die erste Seillänge ist wunderschön und anhaltend zum konzentriert bleiben. Nach den leichten Zwischenseillängen machten wir eine Trinkpause und starteten motiviert in den oberen Teil.
Den Fotoapparat hatte ich leider vergessen, drum gibt es nur 2 Handy Fotos. In der 5. Seillänge brauchte ich relativ lange, bis ich eine brauchbare Lösung fanden und wir kamen in den letzten Seillängen schon fast in die Mittagshitze. Das erhöhte das Vertrauen in die Reibungstritte nicht und wir kamen in den letzten beiden Seillängen noch ins schwitzen. Insgesamt ist es eine wundervolle Tour mit schöner und konzentrationsfordernder Kletterei. Der erhoffte Rotpunkt Durchstieg ist sich leider nicht ausgegangen, macht aber nichts, so eine schöne Tour kann man ruhig noch öfter gehen.

Sonntag, 29. Juli 2012

Drachenhöhle

Da für Sonntag kein allzu stabiles Wetter angesagt war, ging es in die Höhle. Trotz des frühen Starts war es schon recht warm und vor allem schwül. Daher kam ich beim Zustieg ganz schön ins Schwitzen. In der Höhle selbst war es klarerweise deutlich kühler und eine zweite Gewandschicht schadete nicht. Der Boden in der Höhle war, dort wo er nass war, extrem rutschig und das Profil der Schuhsohlen wurden mit Höhlenschlamm vollgefüllt. Beim Höhlenbuch angekommen, schalteten wir die Stirnlampen aus und bewunderten die völlige Dunkelheit.
Beim Rückweg bemerkte ich, wie wenig Orientierungssinn man in einer Höhle hat. Ich hatte mir den Weg eigentlich recht gut eingepägt, aber trotz dem tauchten Nischen und Felsformationen auf, die mich kurzzeitig vom Weg abbrachten. Wieder am Höhlenportal angekommen legten wir noch eine kurze Jausenpause ein. In der Höhle selbst waren wir noch alleine, aber beim Abstieg kamen uns schon Unmengen an Menschen entgegen. Scheinbar ist auch die Drachenhöhle ein beliebtes Ausflugsziel.

Samstag, 28. Juli 2012

Serengeti

Endlich kamen wir mal wieder zu einer Mehrseillänge. Andi hatte seine neuen Halbseile bekommen und die mussten mit einer schönen Tour eingeweiht werden. Wir entschieden uns für die Tour Serengeti in der Roten Wand bei Tyrnau. Es stellte sich als eine hervorragende Entscheidung heraus, die Tour hat nämlich viele wirklich schöne und genussvolle Kletterpassagen. Auf dem Band nach der vierten Seillänge machten wir einen kurzen Jausenstop.
Bis dort hin könnte man meiner Meinung nach die Schwierigkeitsangeben etwas abwerten, insbesondere in der ersten Seillänge habe ich keine 6- Stelle gefunden. Im weiteren Verlauf trafen die Schwierigkeitsangaben besser und die Kletterei war nachwievor sehr schön. Am Ausstieg wurde es, trotz unseres frühen Starts, schon recht warm.
Zusammengefasst kann ich die Tour sehr empfehlen, man hat fast ausschließlich kompakten Fels und anregende Kletterei.